Depression – Ursachen mit Hypnosetherapie auf den Grund gehen
Sie fühlen sich leer, erschöpft oder wie abgeschnitten von sich selbst? Sie sind damit nicht allein. Statt nur die Symptome zu lindern, gehe ich mit Ihnen der Frage nach, wo Ihre Depression wirklich herkommt.
Hypnosepraxis in Heilsbronn bei Nürnberg · persönliche Behandlung vor Ort
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Mein Ansatz bei Depressionen
Mein Name ist Claus Rammig. Seit 2010 arbeite ich in eigener Praxis als Heilpraktiker der Psychotherapie, seit 2018 in Vollzeit. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Frage nach dem individuellen Ursprung Ihrer Depression – ob in aktuellen Belastungen oder in Erfahrungen, die weiter zurückliegen. Dafür arbeite ich vor allem mit zwei Verfahren: der ursachenorientierten Hypnosetherapie und der besonders sanften Yager-Therapie.
Vielleicht kennen Sie eine oder mehrere dieser Situationen
✓ Sie fühlen über längere Zeit eine innere Leere – fast so, als würden Sie gar nichts mehr richtig spüren.
✓ Aufgaben, die früher leichtfielen, kosten inzwischen sehr viel Kraft.
✓ Sie fühlen sich erschöpft - selbst, wenn Sie ausreichend geschlafen haben.
✓ Dinge, die Ihnen früher Freude gemacht haben, lassen Sie inzwischen kalt.
✓ Sie ziehen sich zurück, obwohl Sie sich eigentlich Nähe wünschen.
✓ Konzentration fällt Ihnen schwerer als früher.
Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie hier richtig.
Jede Depression fühlt sich anders an
Auch wenn viele Menschen dieselbe Diagnose erhalten, ist das Erleben einer Depression immer individuell. Manche spüren vor allem Leere oder innere Starre, andere anhaltende Traurigkeit oder Schlaflosigkeit, wieder andere wirken nach außen funktionstüchtig, während innerlich kaum noch etwas ankommt.
In meiner Praxis steht deshalb nicht die Diagnose im Mittelpunkt, sondern Ihr persönliches Erleben:Wie fühlen Sie sich – und wie möchten Sie sich fühlen?
Warum die Ursachen so unterschiedlich sein können
Es gibt nicht die eine Ursache für eine Depression. Oft ist es ein Zusammenspiel: Eine aktuelle Belastung ist häufig der spürbare Auslöser, während die eigentliche Anfälligkeit dafür schon früher entstanden sein kann – etwa durch prägende Erfahrungen, die weiter zurückliegen und möglicherweise nicht mehr bewusst erinnert werden. Auch körperliche Faktoren können eine Rolle spielen.
Genau weil die Ursachen so unterschiedlich sein können, halte ich wenig von Standardlösungen nach Schema. Stattdessen versuche ich gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, was in Ihrem Fall wirklich dahintersteckt.
Wie ich bei Depressionen arbeite
In meiner Arbeit geht es darum, herauszufinden, welche inneren Muster mit der heutigen Depression in Zusammenhang stehen. Oft ist ein aktuelles Ereignis der spürbare Auslöser – während eine Anfälligkeit dafür bereits früher entstanden sein kann, etwa durch prägende Erfahrungen, die weiter zurückliegen.
Hinweise darauf können sich bereits in der Vorbereitung durch den Erfassungsbogen zeigen, im persönlichen Gespräch deutlich werden oder sich erst während der Hypnose ergeben.
Wenn wir solche Zusammenhänge gefunden haben, geht es darum, die dahinterliegenden Erfahrungen und emotionalen Muster zu verarbeiten, damit sie ihre belastende Wirkung auf das heutige Erleben verlieren können.
Dafür arbeite ich vor allem mit zwei Verfahren: Bei der ursachenorientierten Hypnosetherapie kann das erneute Erleben bzw. Vorstellen einer belastenden Situation Teil der Verarbeitung sein – in einem geschützten Rahmen und mit den Möglichkeiten, die Ihnen heute als Erwachsener zur Verfügung stehen. Die Yager-Therapie ist dagegen besonders sanft: Sie müssen belastende Erlebnisse dabei weder im Detail erzählen noch emotional erneut durchleben.
Sie haben noch eine Frage zum Vorgehen?
Kurze Frage stellenWie läuft die Behandlung ab?
Am Anfang steht ein kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch. Dabei sprechen wir über Ihre aktuelle Situation und klären, ob eine Hypnosetherapie in Ihrem Fall sinnvoll sein kann.
Wenn Sie sich für eine Behandlung entscheiden, arbeite ich in einem intensiven Format. Eine Sitzung dauert etwa 120 Minuten. Häufig sind 2 bis 3 Sitzungen ausreichend, der tatsächliche Umfang hängt jedoch immer von Ihrer persönlichen Situation und dem Verlauf der Behandlung ab.
Was kostet eine Hypnosetherapie bei Depressionen?
Die aktuellen Preise für Einzelsitzungen und Behandlungspakete finden Sie transparent auf meiner Preisseite.
Was passiert im kostenlosen Vorgespräch?
Damit Sie wissen, was Sie erwartet, kurz zusammengefasst, wie das kostenlose Vorgespräch abläuft:
- ✓ Sie schildern Ihre aktuelle Situation und was Sie bewegt – in Ihrem eigenen Tempo.
- ✓ Ich frage nach aktuellen Belastungen und, falls relevant, nach prägenden Erfahrungen in Kindheit oder Jugend.
- ✓ Wir besprechen gemeinsam, ob und wie eine Hypnosetherapie in Ihrem Fall ansetzen könnte.
- ✓ Sie erfahren, wie eine mögliche Behandlung konkret aussehen würde.
- ✓ Am Ende entscheiden Sie in Ruhe, ob und wie Sie weitermachen möchten – ganz ohne Verpflichtung.
Sie müssen nicht wissen, woher Ihre Depression kommt, um den ersten Schritt zu gehen.
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Für wen ist Hypnosetherapie bei Depressionen geeignet – und wo liegen die Grenzen?
Hypnosetherapie kann bei leichten bis mittelgradigen depressiven Symptomen eine wirksame Unterstützung sein, insbesondere wenn emotionale oder biografische Ursachen eine Rolle spielen.
Bei akuten, schweren depressiven Episoden – etwa mit starker Antriebslosigkeit, ausgeprägter Hoffnungslosigkeit oder Suizidgedanken – gehört die Behandlung vorrangig in ärztliche oder psychiatrische Hände. Eine Hypnosetherapie kann in solchen Fällen begleitend sinnvoll sein, ersetzt aber keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Ob und wann eine hypnosetherapeutische Begleitung sinnvoll ist, besprechen wir offen im kostenlosen Vorgespräch.
Wenn es gerade akut wird: Falls Sie sich in einer akuten Krise befinden oder Gedanken haben, sich selbst etwas anzutun, wenden Sie sich bitte sofort an professionelle Hilfe.
Notruf 112 oder die TelefonSeelsorge, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter 116 123, 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
Diese Hilfe ist unabhängig von dieser Praxis und für Sie da, wann immer Sie sie brauchen.
Claus Rammig über Depressionen
In diesem Video erläutere ich, wie ich Depressionen betrachte und wo eine ursachenorientierte Hypnosetherapie ansetzen kann.
Erfahrungen von Klienten mit Depressionen
„Wegen des Verlusts vieler Familienangehöriger – darunter meine Ehefrau, mit 46 Jahren plötzlich verstorben – hatte ich Depressionen, Angstzustände und Schlaflosigkeit. Ich konnte nicht mehr allein einkaufen fahren oder das Haus verlassen. Nach der Behandlung: Selbstbewusstsein gefunden, wieder allein einkaufen und Auto fahren, Schlaf deutlich gebessert. Ich liebe jeden neuen Tag.“
Jameda-Bewertung, 13. Januar 2022
„Von der ersten Minute an fühlte ich mich wohl und gut aufgehoben – das war mir bei meinem Problem einer schweren Depression sehr wichtig. Schon nach der ersten Sitzung fühlte ich mich seelisch und körperlich freier und hatte wieder mehr Lebenswillen. […] Eine Hypnose bei Claus Rammig aufgrund einer Depression kann ich nur von ganzem Herzen empfehlen.“
Jameda-Bewertung, 13. Oktober 2017
„Mich plagten immer schon Versagensängste und Depressionen. […] Ich war wirklich überrascht, wie intensiv die nur 2×2 Sitzungen waren und wie schnell der erste kleinere Erfolg zu erleben war. […] Dank der erlernten Selbsthypnose ist die Sache sehr nachhaltig und wird von Tag zu Tag besser. Ich kann Herrn Rammig uneingeschränkt weiterempfehlen.“
Jameda-Bewertung, 17. September 2021
Häufige Fragen zur Hypnosetherapie bei Depressionen
Wenn Ihnen die Situationen weiter oben bekannt vorkommen und Sie wissen möchten, ob ein ursachenorientierter Ansatz zu Ihnen passt, dann kann ein kostenloses Vorgespräch ein sinnvoller erster Schritt sein. Im Gespräch klären wir gemeinsam, ob eine Hypnosetherapie in Ihrer Situation grundsätzlich infrage kommt.
Möchten Sie herausfinden, ob dieser Weg für Sie sinnvoll ist?
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Wenn Sie tiefer einsteigen möchten
Vielleicht möchten Sie genauer verstehen, wie Depressionen entstehen, welche körperlichen und psychischen Faktoren eine Rolle spielen können und welche Möglichkeiten Sie selbst haben. In den folgenden Abschnitten finden Sie dazu vertiefende Informationen.
Symptome und Häufigkeit
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Laut einer europaweiten Gesundheitsbefragung des Robert Koch-Instituts (2014–2015) litten 9,2 % der Menschen in Deutschland an einer Depression – deutlich mehr als im EU-Durchschnitt (6,6 %), Frauen (10,8 %) häufiger als Männer (7,6 %).
Viele denken bei Depression zuerst an Traurigkeit. Häufig berichten Betroffene aber von einem noch schwerer auszuhaltenden Zustand: dem Gefühl der Gefühllosigkeit – weder Freude noch Trauer, sondern innere Leere.
Hauptsymptome: Gefühl der Gefühllosigkeit, gedrückte Stimmung, Traurigkeit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit.
Begleitsymptome: Appetit- oder Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, geringes Selbstwertgefühl.
Man unterscheidet leichte, mittelgradige und schwere Depressionen – das beeinflusst, welche Behandlungsform vorrangig sinnvoll ist. Bei schweren Verläufen kann zunächst eine medikamentöse Stabilisierung notwendig sein, bevor Gespräche oder Therapie überhaupt wieder möglich sind.
Wie Depressionen entstehen
Depressionen entstehen in der Regel nicht durch eine einzelne Ursache. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen: aktuelle Belastungen, Verluste oder anhaltender Stress, frühere prägende Erfahrungen, körperliche Faktoren und die individuelle Art, Erlebnisse emotional zu verarbeiten.
Dabei kann das, was eine Depression auslöst, etwas anderes sein als das, was sie ursprünglich vorbereitet hat. Eine aktuelle Krise kann beispielsweise alte emotionale Muster aktivieren, die lange Zeit kaum spürbar waren.
Deshalb ist für mich entscheidend, nicht von einem allgemeinen Erklärungsmodell auf den einzelnen Menschen zu schließen. In der Therapie geht es darum herauszufinden, welche Faktoren bei Ihnen persönlich eine Rolle spielen und wo eine Veränderung ansetzen kann.
Serotonin und Antidepressiva
Über viele Jahre wurde Depression häufig mit einem Mangel des Botenstoffs Serotonin im Gehirn erklärt. Dieses einfache Modell gilt heute als wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Prof. Dr. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité Berlin, weist darauf hin, dass sich ein direkter Zusammenhang zwischen einem niedrigen Serotoninspiegel und einer Depression so nicht nachweisen lässt.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Antidepressiva grundsätzlich unwirksam sind. Insbesondere bei mittelschweren und schweren Depressionen können sie zur Stabilisierung beitragen und eine wichtige Unterstützung der Behandlung darstellen.
Wichtig: Ärztlich verordnete Medikamente sollten niemals eigenständig abgesetzt oder verändert werden. Eine Hypnosetherapie kann begleitend zu einer medikamentösen Behandlung stattfinden. Änderungen der Medikation gehören immer in ärztliche Hände.
Körperliche Faktoren und Mikronährstoffe
Auch körperliche Faktoren können bei depressiven Beschwerden eine Rolle spielen. Deshalb kann es sinnvoll sein, mögliche körperliche Ursachen ärztlich abklären zu lassen.
Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen der Schilddrüse sowie ein Mangel an bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen. Insbesondere Vitamin D, Vitamin B12, Folsäure und Eisen können in diesem Zusammenhang von Bedeutung sein. Bei entsprechenden Anhaltspunkten kann eine Untersuchung der relevanten Laborwerte sinnvoll sein.
Auch der Zusammenhang zwischen Darm und Gehirn wird zunehmend untersucht. Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse stehen beide in einem komplexen Austausch. Welche Bedeutung Veränderungen des Darmmikrobioms für Depressionen tatsächlich haben, ist Gegenstand aktueller Forschung.
Körperliche Faktoren sind damit ein möglicher Teil des Gesamtbildes. Sie sollten weder übersehen noch automatisch als alleinige Ursache einer Depression angesehen werden.
Kindheit als möglicher Ursprung
Belastende Erfahrungen in der Kindheit können das spätere emotionale Erleben prägen. Dabei müssen es nicht immer außergewöhnlich schwere Ereignisse sein. Auch wiederholte Erfahrungen von Ablehnung, fehlender emotionaler Sicherheit, Überforderung oder das Gefühl, nicht zu genügen, können Spuren hinterlassen.
Entscheidend ist dabei nicht nur, was objektiv geschehen ist, sondern wie ein Kind die Situation erlebt und emotional verarbeitet hat. Daraus können unbewusste Muster und Überzeugungen entstehen, die noch im Erwachsenenalter wirksam sind.
Aktuelle Belastungen können solche alten emotionalen Muster später wieder aktivieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Ursache einer Depression grundsätzlich in der Kindheit liegt. Sie ist eine mögliche Ursache – neben gegenwärtigen Belastungen, späteren Erfahrungen und körperlichen Faktoren.
Was Sie selbst tun können
Eine Depression führt häufig dazu, dass man sich zurückzieht und Aktivitäten vermeidet, weil selbst kleine Aufgaben viel Kraft kosten. Gleichzeitig kann genau dieser Rückzug dazu beitragen, dass positive Erfahrungen immer seltener werden. Versuchen Sie deshalb, Ihren Alltag nicht vollständig von der momentanen Stimmung bestimmen zu lassen.
Setzen Sie sich dabei keine großen Ziele. Ein kurzer Spaziergang, ein Telefonat, eine kleine Aufgabe oder eine Verabredung können bereits sinnvolle Schritte sein. Entscheidend ist nicht, wie viel Sie schaffen, sondern dass Sie trotz der Depression immer wieder kleine Aktivitäten beibehalten oder neu aufnehmen.
Ebenso wichtig: Versuchen Sie nicht, eine Depression allein durch Disziplin oder positives Denken überwinden zu wollen. Wenn die Beschwerden anhalten oder Ihren Alltag deutlich beeinträchtigen, holen Sie sich professionelle Unterstützung. Bei einer schweren Depression oder Suizidgedanken ist eine ärztliche beziehungsweise psychiatrische Abklärung besonders wichtig.
Quellen
Robert Koch-Institut (RKI): Depressive Symptomatik im europäischen Vergleich – Ergebnisse der European Health Interview Survey (EHIS) 2
Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung und AWMF: Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression, Version 3.2
Moncrieff J., Cooper R. E., Stockmann T. et al.: The serotonin theory of depression: a systematic umbrella review of the evidence . Molecular Psychiatry 28, 3243–3256 (2023).
Gao M., Wang J., Liu P. et al.: Gut microbiota composition in depressive disorder: a systematic review, meta-analysis, and meta-regression . Translational Psychiatry 13, 379 (2023).
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