Hypnose in der Therapie

 

Bei meiner Hypnotherapie baue ich auf folgende zwei Grundgedanken auf:

  • jedes psychisches Problem ist Folge einer emotional belastenden Situation. Diese liegt meist in der Kindheit. Wird diese Situation emotional neu bewertet, gibt es Heilung im Hier und Jetzt.
  • im Unterbewussten des Klienten ist ein individueller Speicher lebensgeschichtlicher Erfahrungen vorhanden ist - Erfahrungen, die als wertvolle Ressourcen bei der Behandlung von Problemen genutzt werden können.

Durch negative und blockierende Einflüsse bleibt dem Klienten oftmals jedoch der Zugang zu vielen dieser wichtigen Ressourcen verborgen.

  • Stellen Sie sich ein großes Feld im Winter vor.
    Es schneit und Schnee bleibt auf dem Feld liegen.
    Ein Mann kommt und läuft über das Feld, seine Spuren sind gut sichtbar im Schnee.
    Es schneit weiter.
    Es kommt ein anderer Mann. Dieser läuft in den noch sichtbaren Spuren des ersten über das Feld.
    Es schneit immer noch weiter.
    Immer Menschen kommen und laufen in den vorhandenen Spuren über das Feld.
    Es entsteht ein Weg.
    Und noch immer schneit es heftig weiter. Der Schnee ist schon über einen Meter hoch.
    Aber da ist ein Weg, der über das Feld geht.
    Jetzt kommt ein kleiner Junge.
    Der möchte zu einer ganz bestimmten Stelle auf diesem Feld, eine Stelle, die ihm wichtig ist.
    Aber er kommt nicht hin, da der Weg nicht daran vorbei führt.
    Der Junge kehrt wieder um. 

  • So wie in dieser kleinen Geschichte können Sie sich Ihr Gehirn vorstellen.
    Durch Erlebnisse, Erfahrungen und Emotionen, die sowohl positiv als auch negativ sein können, verfestigen sich Spuren im Gehirn und bilden dadurch Wege, die Sie bzw. Ihr Unterbewusstes immer wieder aufs Neue zu Ihren Ressourcen bringen.
    Aber durch belastende Umstände (wie z.B. Tod eines nahestehenden Menschen, Trennung, Kündigung, u.v.m.) kann es passieren, dass Sie sich selbst blockieren und dass dadurch diese Wege nicht mehr zu allen vorhandenen Ressourcen hinführen. Auf einen wertvollen Erfahrungsschatz, der für Sie in einer bestimmten Situation wichtig wäre, kann dadurch nicht mehr zugegriffen werden, weil der Weg dorthin nicht zugänglich ist.
    Angewandt auf die kleine Geschichte können Sie sich meine Hypnotherapie in etwa so vorstellen, dass ich - mit Ihnen zusammen - den Schnee, der die Schaffung neuer Wege blockiert, vom Feld pusten möchte. Dadurch gebe ich Ihrem Unterbewussten die Möglichkeit, neue Wege zu finden. Wege, mit denen Sie wieder auf alle Ihre Ressourcen zugreifen können, damit Sie optimal auf die Situationen und Herausforderungen in Ihrem persönlichen Umfeld reagieren können.

Hypnotherapie bedeutet für mich, Ihnen Ihre versteckten, in bestimmten Situationen nicht zugänglichen Ressourcen wieder nutzbar zu mache

In der Hypnose werden direkte und indirekte Suggestionen unterschieden.

Direkte Suggestion:

Eine direkte Suggestion appelliert an den bewussten Verstand und löst ein bestimmtes Verhalten aus, wenn wir mit der Suggestion einverstanden sind und die Fähigkeit haben, sie willentlich zu befolgen.

Da direkte Suggestionen immer "genau" passen müssen, erarbeite ich diese vor der Hypnose zusammen mit meinen Klienten.

Indirekte Suggestion:

Die indirekte Suggestion sagt dem Klienten nicht, was er tun soll. Vielmehr fördert sie durch Metaphern, Geschichten und andere Arten der indirekten Suggestionen das, was der Klient unbewusst bereits kann. Dabei wird die Trance als Zugang zur eigenen Kreativität genutzt. Früher erlernte Funktionsgewohnheiten können vorhandene Potentiale blockieren und werden in Trance automatisch ausgeschaltet.

Die Reorganisation der Gedanken, Einsicht und Erlebniswelt ist bleibend und nachhaltig.

Da die Reorganisation ein sehr komplexes Verfahren ist, benötigt diese Zeit. Das kann bedeuten, dass der angestrebte erwünschte nachhaltige Wandel im Verhalten sich manchmal erst langsam einschleicht.

Nicht ich bin es, der den Klienten umprogrammiert, sondern das Unterbewusstsein des Klienten selbst sorgt für Veränderung. Denn nur dieses weiß, welche Wege für ihn am besten geeignet sind.

Auch wenn ich mich monatelang intensiv mit einem Klienten beschäftigen würde, käme ichr nur oberflächlich an das Wissen heran, welches sein Unterbewusstsein über ihn hat.

Ich kann jedoch mögliche Wege aufzeigen und Ideen einstreuen, so dass ich die Aufgabe, die richtigen Wege zu finden, demjenigen zukommen lasse, der dies am besten kann:
dem Unterbewussten des Klienten selbst.

  • Ein junger Mann wohnte mit seiner Familie auf einen Hof.
    Da verirrte sich ein Pferd zu ihnen.
    Das Pferd hatte kein Brandzeichen.
    Der junge Mann bot sich an, das Pferd den Besitzern zurückzubringen.
    Zu diesem Zweck stieg er einfach auf das Pferd, führte es auf die Straße und überließ dem Pferd die Entscheidung, den Weg zu wählen.
    Er griff nur ein, wenn das Pferd die Straße verließ, um zu grasen oder um auf ein Feld zu gehen. Als er mit dem Pferd schließlich nach mehreren Kilometern auf dem Hof eines Nachbarn ankam, fragte dieser:
    „Woher wusstest du, dass dies unser Pferd ist?“
    Der junge Mann antwortete:
    „Ich wusste es nicht, aber das Pferd wusste es. Ich habe nur dafür gesorgt, dass es auf der Straße blieb.“ 

Und genauso überlasse ich Ihrem Unterbewusstsein die Entscheidung, welche Wege es zur Beseitigung einer Störung gehen möchte. Ich sorge mit meiner Hypnotherapie nur dafür, dass es auf dem Weg bleibt und dass es an alle Ressourcen herankommt, die es benötigt.

Ich lege dem Klienten keine Zwänge auf, sondern ich unterstütze ihn darin, sich aus alten und eingefahrenen Verhaltensmustern selbst zu befreien, damit sich alternative Wahlmöglichkeiten eröffnen und neue Wege gegangen werden können.

 

Claus Rammig

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