Raucherentwöhnung

 

Allgemein

Laut Statistischem Bundesamt zählten sich im Jahr 2009 74% der Bevölkerung über 15 Jahren zu den Nichtrauchern. Von allen Personen dieses Alters, die Angaben zu ihren Rauchgewohnheiten machten, haben 54% noch nie geraucht, 20% waren ehemalige Raucher. Als aktive Raucherinnen und Raucher bezeichneten sich 26%.

In Umfragen gaben 80% der Raucher an, nicht gerne zu rauchen, aber nicht aufhören zu können. Die meisten von ihnen haben mehrere erfolglose Versuche, nikotinfrei zu werden, hinter sich.

  • "Das Rauchen aufzuhören, ist ganz einfach.
    Ich habe schon hundertmal damit aufgehört.“
    (Mark Twain)
  • Aus Statistiken geht hervor, dass Raucher, die ohne Hilfsmittel versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, eine Abstinenzrate nach einem Jahr von ca. 15% haben.
    85% scheitern also bei ihrem Versuch.
  • Es gibt verschiedene Verfahren, die Hilfestellung bei der Raucherentwöhnung leisten. Diese sind z.B. Nikotin-Ersatzprodukte (Kaugummi; Pflaster), Nichtraucherspritze, Nichtraucher-Seminar, Verhaltenstherapie, Medikamente, Akupunktur, Hypnose.
  • Auch wenn dabei im Internet oder in Annoncen manchmal  Versprechungen zu lesen sind, dass bei den einzelnen Verfahren mit einer Erfolgsquote von 90% oder höher geworben wird, sind diese Zahlen nur eine Momentaufnahme gleich nach der Behandlung, aber auf lange Sicht nicht realistisch. 
  • Verschiedene internationale Studien belegen, dass Hypnose in der Raucherentwöhnung eine der effektivsten Methoden ist.
    In einer Studie an der Universität Tübingen wurden Abstinenzraten nach drei Monaten von 65% und nach einem Jahr von knapp 50% erreicht.
    Einen Link zu der Studie finden Sie hier:
    http://www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-hypnoseforschung.htm#rauchen

 

Die Hauptmotivation, mit dem Rauchen aufzuhören, sind gesundheitliche Gründe. Dies ist auch nicht verwunderlich, bedenkt man, dass Rauchen an der Entstehung von etwa 300 Krankheiten beteiligt ist und lebenslange Raucher eine um 10 Jahre verminderte Lebenserwartung haben als Nichtraucher.

  • Laut einer Statistik nach Infas (Institut für angewandte Sozialwissenschaft) haben ehemalige Raucher aus folgender Motivation aufgehört, zu rauchen:Der hohe Anteil der gesundheitlichen Gründe beruht auf folgenden Fakten:
    • ca. 70% aus gesundheitlichen Gründen
    • ca. 20% aus finanzielle Gründen
    • 1% - wegen der Nichtraucherverordnung
    • Rest aus sonstigen Gründen
  • Im Jahr 2008 starben laut Statistischem Bundesamt in Deutschland 43.830 Personen, davon 30.780 Männer und 13.050 Frauen, an Krebserkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Neben Lungen-/Bronchialkrebs, der mit 42.319 Sterbefällen die vierthäufigste Todesursache ist, zählen auch Kehlkopf- (1.484 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (27 Sterbefälle) zu diesen Folgeerkrankungen des Rauchens. Insgesamt waren 5,2% aller Sterbefälle im Jahr 2008 auf eine für Raucher symptomatische Krebserkrankung zurückzuführen.
    Bei der Betrachtung der Todesursachen im Zusammenhang mit dem Rauchen muss zusätzlich davon ausgegangen werden, dass bei einer Vielzahl von Todesfällen insbesondere durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie durch eine chronische Lungenerkrankung der Konsum von Tabak mit zum Tode beigetragen haben kann.
  • Die Kosten des Rauchens für die Gesellschaft werden von der Bundesregierung auf 18,8 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt. Darunter fallen Ausgaben (verursacht durch Rauchen) für ärztliche Behandlung, Medikamente, Produktivitätseinbußen sowie Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit.
  • Aber auch die finanziellen Gründe sind nicht zu vernachlässigen:
    Bei einem durchschnittlichen Zigarettenkonsum von etwa 20 Zigaretten täglich bläst ein Raucher jährlich circa 2.000 Euro in die Luft.

 

Raucherentwöhnung mit Hilfe von Hypnose

Gewohnheiten und Verhaltensweisen – wie das Rauchen – sind in tiefen Bereichen des Unterbewusstseins fest verankert und sind dort mit bestimmten Gefühlen (Emotionen) verbunden. Empfindet ein Raucher eine solche verbundene Emotion (z.B. Stress), so wird vom Unterbewusstsein automatisch ein Rauchverlangen aktiviert. Je stärker die Emotion, desto stärker ist auch das Rauchverlangen.

Mit der von mir angewandten Rauchentwöhnung werden diese unbewussten Verbindungen wieder aufgelöst und dadurch nachhaltige Veränderungen erzielt.

  • Welcher Raucher kennt sie nicht:
    Die Zigarette gegen Stress.
    Die Zigarette zur Entspannung.
    Die Zigarette für die Konzentration.
    Wenn eine Zigarette eine derartige Wirkung hätte, wäre sie ein unbezahlbares Wundermittel. Aber genau das ist sie nicht.
  • Es ist vielmehr so: ein Raucher raucht in der Entspannungsphase eine Zigarette. Das macht er einmal, zweimal, oft. Und irgendwann hat das Unterbewusstsein gelernt: zur Entspannung gehört eine Zigarette. Dieses Lern-Verhalten wird als Konditionieren bezeichnet.
    Und jedes Mal, wenn dieser Raucher an Entspannung denkt, aktiviert dadurch sein Gehirn das Verlangen nach einer Zigarette.
    Ebenso ist dies bei Stress und Konzentration.
  • Aber es geht noch weiter:
    Nikotin hat die Eigenschaft, die Rezeptoren des Neurotransmitters (=Bodenstoff des Nervensystems) Serotonin zu aktivieren. Und zwar in einer noch viel stärkeren Art als es Serotonin selbst tut. Ein Rezeptor ist eine Anlegestelle, an der Botenstoffe oder auch Hormone andocken und dann nach erfolgreichem Kontakt in den Körperzellen ein spezielles Signal auslösen.
    Das Hungergefühl wird z.B. durch zu wenig Serotonin verursacht. Ein Raucher hat aber gelernt, dass dieses Gefühl besser und schneller durch eine Zigarette befriedigt wird als durch Nahrungsaufnahme, einfach da durch das Rauchen das Nikotin die erforderlichen Rezeptoren schneller und stärker aktiviert als das über die Nahrung zugeführte Serotonin (Serotonin wird nicht direkt durch die  Nahrung aufgenommen, sondern der Körper stellt vielmehr aus Bestandteile der Nahrung Serotonin selbst her). Dies hat zur Folge, dass ein Raucher, wenn er Hunger hat, dies nicht mehr unbedingt als Hunger empfindet, sondern vielmehr als starken Drang zum Rauchen.

 

Die Zeit danach

Der Weg, durch Willenskraft mit dem Rauchen aufzuhören, ist oftmals nicht leicht. Doch eine noch viel größere Herausforderung stellt das Bestreben dar, durch permanent aufzubringende Willenskraft dauerhaft Nichtraucher zu bleiben!

Ehemalige Raucher bezeichne ich daher nicht als Nichtraucher sondern als Ex-Raucher, denn die Verbindung zwischen den verschiedenen Emotionen und dem Rauchverhalten ist nach wie vor vorhanden.

Wer kennt nicht den einen oder anderen Ex-Raucher, der nach Jahren der Abstinenz wieder zum Raucher wurde? Der erneute Griff zur Zigarette geschieht hier meist in einer sehr emotionalen Situation!

Mit meinem Vorgehen wird die Verbindung zwischen den Emotionen und dem Rauchverlangen nachhaltig getrennt und dadurch sind diese ehemaligen Raucher dann wieder echte freie Nichtraucher! Sie haben daher auch in sehr emotionalen Situationen kein Verlangen mehr nach Nikotin und dadurch fällt es ihnen leicht, Nichtraucher zu bleiben.

Trotzdem tritt bei manchen Menschen das Rauchverlangen bei bestimmten Gelegenheiten anfangs hin und wieder auf. Um dagegen vorzubeugen, lernen Sie in meiner Behandlung zusätzlich noch eine Methode zur Selbsthilfe, um auch in solchen Situationen einfach dem Rauchverlangen widerstehen zu können.

 

Gewichtszunahme

Wenn Sie lediglich zum Ex-Raucher werden und nicht zum freien Nichtraucher, so ist die Gefahr einer Gewichtszunahme groß. Denn Sie müssen die ganze Zeit Ihr Rauchverlangen mit Willenskraft unterdrücken.

Stellen Sie sich eine Luftmatratze vor: auf der einen Seite drücken Sie das Rauchverlangen unter Wasser, dafür kommt auf der anderen Seite das Essverlangen hoch. Mit Willenskraft ist es kaum möglich, die Luftmatratze dauerhaft unter Wasser zu drücken.

Sie können Ihr Rauchverlangen nicht unterdrücken, ohne dass irgendwo zum Ausgleich etwas anderes „hochkommt“. Und meist ist dies das Essverlangen.

Als echter freier Nichtraucher müssen Sie aber nichts unterdrücken und daher ist auch kein Ausgleich nötig. Bei einer Rauchentwöhnung Frei ohne Rauch® nach Dirk Treusch kommt es daher nicht zu einer Gewichtserhöhung durch vermehrtes Essen oder Naschen.

Allerdings kann sich anfangs das Gewicht doch ein wenig erhöhen. Das kommt einfach daher, dass der Körper eines Rauchers bei jeder Zigarette Energie (Kalorien) verbraucht, um das Gift wieder auszuscheiden. Und diese Kalorienmenge hat der freie Nichtraucher dann übrig.

 

Erfolg

Hypnose ist kein Wundermittel und der Erfolg setzt vor allem bei der Raucherentwöhnung Ihre Mitarbeit voraus.

Mit meiner Hypnotherapie bereite ich Ihnen optimal den Weg zum erfolgreichen Nichtraucher - aber beschreiten müssen Sie diesen Weg alleine.

Das bedeutet: die Eigenverantwortung liegt zu 100 % bei Ihnen.

 

Dauer

Meine Hypnosetherapie zur Rauchentwöhnung beinhaltet neben einem ausführlichen Telefongespräch, eine Vorbereitungshypnose und  eine Intensivsitzung von bis zu vier Stunden.

 

 

Claus Rammig

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Hypnosetherapie bei Depression

HYPNOSE NÜRNBERG FÜRTH

Hypnose Rammig

Rudolf-Breitscheid-Str. 5
90762 Fürth

kontakt@hypnose-rammig.de
Tel.: 0911 477 53 106

 

 

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