Ort des Lachens

Allgemein

Gefühle werden vom Unterbewusstsein erzeugt, bewusst kann man diese nicht beeinflussen“. Diesen Satz erzähle ich in der Therapie nahezu jedem meiner Klienten. Er ist auch fast richtig - aber eben nicht ganz!
Denn in einem bestimmten Rahmen kann man auch bewusst Gefühle verändern. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Die zwei Möglichkeiten Emotionen bewusst zu verändern

 

1. Veränderung der Emotion durch die Körperhaltung

Dazu müssen Sie Folgendes wissen:
Jedes Gefühl, das wir wahrnehmen, nehmen wir zum einen als Emotion wahr, zum anderen aber auch als Körpergefühl. Dabei werden die Körpergefühle meist von den beiden Hauptnerven des autonomen Nervensystems erzeugt – dem Nervus vagus und dem Nervus sympathicus.
Diese laufen u.a. durch Rachen, Luftröhre, Schlund, Speiseröhre und Magen. Daher sind an diesen Stellen auch die meisten Körpergefühle spürbar.

Diese machen sich bei negativen Emotionen bemerkbar als:

  • der Kloß im Hals

  • die Enge oder der Druck in der Brust
  • das Stechen im Magen

 

und bei positiven Emotionen als:

  • die Schmetterlinge im Bauch

  • die Weite in der Brust
  • das angenehme Kribbeln im Körper

 

Jetzt ist es aber nicht so, dass ein wahrgenommenes Körpergefühl die Folge einer Emotion ist, sondern Emotion und Körpergefühl beeinflussen sich gegenseitig.
Das bedeutet aber: Ändere ich die Körperhaltung, so hat dies Einfluss auf das Körpergefühl und dies wiederum hat Einfluss auf die Emotion.

Daraus folgt: Ich kann mit meiner Körperhaltung meine Emotion ändern.

Jemand, der Angst verspürt, hat eine eingeengte Haltung (Enge in der Brust). Wenn derjenige eine Körperhaltung einnimmt, in der seine Brust „weit“ wird, hat dies Einfluss auf die Angst – sie wird mit der Zeit weniger.

Wenn wir als Kinder in den Keller mussten, um etwas zu holen, haben wir beim Gang nach unten oft gesungen. Der Grund hierfür war, dass beim Singen die Brust automatisch weit wird und dadurch die Angst vergeht. Vielleicht kennt dies auch der eine oder andere von Ihnen.

Auch Paul Watzlawicks Therapieansatz („So tun als ob“) machte sich das zu Nutze. Er forderte depressive Menschen auf, für 10 Minuten so zu tun, als ob es ihnen gut gehen würde. Dadurch konnte das Befinden tatsächlich verbessert werden.

 

2. Veränderung der Emotion durch Mimik

Das parasympathische Nervensystem ist aber nicht nur für die Körperhaltung, sondern auch für die Mimik verantwortlich. Und auch hierbei handelt es sich wieder um eine gegenseitige Beeinflussung.

Daraus folgt: Ich kann mit meiner Mimik meine Emotion ändern.

Die Mimik, die am leichtesten bewusst geändert werden kann, ist das Lächeln. Notfalls kann man dazu mit den Zähnen einach auf einen Stift beißen.
Und genau dies nutze ich in der mp3 „Ort des Lachens“.

 

Inhalt mp3

Nach der Einleitung einer Trance wird man aufgefordert, seine Lippen zu einem Lächeln zu formen und in sich hinein zu spüren, was man dabei fühlt.
Durch die Beeinflussung der Mimik erzeugt man positive Emotionen und verbessert seine Laune.

Es sollte jedoch verständlich sein, dass mit dieser mp3 keine Angsterkrankung oder Depression geheilt werden kann.

 

Voraussetzung

Wenn keine Kontrainduktionen vorliegen, kann diese mp3 ohne weitere Voraussetzung angehört werden. Die Kontrainduktionen werden vor dem Download der Datei angezeigt.

Claus Rammig

Videoblog - neuestes Video

Hypnosetherapie bei Depression

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