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Die drei Typen von Übergewicht - zu welchem gehören Sie?

Die drei Typen von Übergewicht – zu welchem gehören Sie?

Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht

 

Es gibt drei verschiedene Ursachen, warum ein Mensch übergewichtig ist.

Wenn Sie neugierig sind, welche Ursache bei Ihnen zutrifft, kann Ihnen der folgende Text helfen.

Abnehmen

 

Bei der Behandlung von Übergewicht ist es wichtig, zuerst zu untersuchen, warum der Betroffene übergewichtig ist. Sicher entsteht Übergewicht dadurch, dass man mehr Kalorien zu sich nimmt als der Körper verbraucht.

Aber warum nehmen die Betroffenen zu viel Kalorien zu sich?
Mangelnde Selbstkontrolle wird dicken Menschen oft vorgeworfen.
Aber so einfach ist es nicht! Wenn es nur mangelnde Selbstkontrolle wäre, würden meiner Ansicht nach viel weniger Menschen übergewichtig sein.

Wenn man ausschließen kann, dass eine Gewichtszunahme körperlich bedingt (z.B. Schilddrüsenunterfunktion) oder eine Nebenwirkung von Medikamenten sein kann, gibt es folgende drei Ursachen für Übergewicht:

  • Verknüpfung von Essen mit Emotionen
  • mangelnde Motivation
  • Stress

Machen Übergewichtige eine Diät, haben nur diejenigen, bei denen die Ursache für das Übergewicht „mangelnde Motivation“ ist, eine echte Chance, erfolgreich und nachhaltig abzunehmen. Denn bei den beiden anderen genannten Ursachen ("Verknüpfung von Essen mit Emotionen" sowie "Stress") kommen immer starke Impulse aus dem Unterbewusstsein, die dazu drängen, zu essen oder zu naschen. Diese Impulse aus dem Unterbewusstsein können zwar von der Willenskraft für eine Zeit lang unterdrückt werden, aber auf Dauer unterliegt die Willenskraft immer diesen Impulsen.

Erfolgreich abnehmen können diese Übergewichtigen daher nur, wenn die Impulse aus dem Unterbewusstsein aufgelöst werden.

Erfahren Sie im Folgenden mehr zu den einzelnen Gründen.

Übergewicht durch Verknüpfung von Essen mit Emotionen

Allgemein:

Manche Menschen lernen in der Kindheit, Essen mit Emotionen zu verknüpfen. Dieser Lernvorgang ist unbewusst und wird daher vom Bewusstsein nicht wahrgenommen.
Die Emotionen, die mit dem Essen verknüpft werden, können sowohl positiv als auch negativ sein. Kommt es jetzt zu einem Mangel an diesen positiven Emotionen oder zu einem Auftreten der negativen Emotionen, reagiert das Unterbewusstsein mit dem Drang zu essen, dem man sich nur äußerst mühsam widersetzen kann.
Lesen Sie dazu folgende Beispiele:

  • Verknüpfung einer positiven Emotion mit Essen:
    Ein Kind hat neun Geschwister und bekommt dadurch niemals die gesamte Aufmerksamkeit eines Erwachsenen. Eines Tages kommt ein Onkel vorbei und lädt dieses Kind in ein Restaurant ein. Zum ersten Mal in seinem Leben erhält dieses Kind die gesamte Aufmerksamkeit eines Erwachsenen – und zwar beim Essen.
    Dadurch findet im Gehirn eine Verknüpfung zwischen Aufmerksamkeit und Essen statt, anders ausgedrückt: das Unterbewusstsein lernt, Aufmerksamkeit und Essen gleichzusetzen.
    Bekommt dieses Kind als Erwachsener einen Mangel an Aufmerksamkeit (d.h. der Erwachsene fühlt sich z.B. ungeliebt), greift das Unterbewusstsein auf diese Lernerfahrung aus der Kindheit zurück und erzeugt einen starken Drank zu essen oder zu naschen.
  • Verknüpfung einer negativen Emotion mit Essen:
    Jedes Mal wenn ein kleines Kind traurig ist, bekommt es zum Trost ein Stück Schokolade zum Naschen.
    Dadurch findet im Gehirn eine Verknüpfung zwischen "Traurigkeit" und "Abhilfe durch Naschen" statt, anders ausgedrückt: das Unterbewusstsein lernt, Trost und Schokolade gleichzusetzen.


Auf diese Weise kann jede Emotion mit Essen oder Naschen verbunden werden. Sehr oft wird z.B. Liebe, Anerkennung, Langeweile, Kummer, Schutz oder Belohnung mit Essen verknüpft.
In diese Kategorie fallen auch Frauen, die sexuell misshandelt worden sind. Bei ihnen kann das Unterbewusstsein das Übergewicht als Schutzschicht nutzen.

Aber auch wenn oben genannte Fallbeispiele gut nachvollziehbar sind, kann es manchmal noch viel komplexer und teilweise für das Bewusstsein unlogisch sein, denn das Unterbewusstsein handelt nach seiner eigenen Logik.

Sind Sie betroffen?

Wenn eine Verknüpfung von Essen mit einer Emotion verantwortlich für Übergewicht ist, gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Auftreten einer bestimmten Emotion und dem Drang zu essen bzw. zu naschen.

Oft sind die Betroffenen stark übergewichtig.

Daher sollten Sie sich fragen:

  • haben Sie einen unwiderstehlichen Drang zu essen?
  • wenn Ja: tritt dieser in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Emotionen auf?
  • sind Sie stark übergewichtig?

 

Mangelnde Motivation

Allgemein:

Das Essen schmeckt nun mal zu gut bzw. man ist einfach zu faul, sich sportlich zu betätigen. Betroffene, die wegen fehlender Motivation übergewichtig sind, sind die Einzigen, die auch von eine Gruppenhypnose profitieren können, denn bei ihnen muss nicht so sehr individuell vorgegangen werden wie bei den anderen Thematiken.

Sind Sie betroffen?

Wenn fehlende Motivation für Ihr Übergewicht verantwortlich ist, gibt es keinen Impuls aus dem Unterbewusstsein zu essen obwohl man satt ist. Falls sie also keinen Drang verspüren, dem sie nicht widerstehen können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass bei Ihnen die fehlende Motivation der Grund für das Übergewicht ist.

Betroffene haben auch meist nur geringes Übergewicht, welches sich schleichend mit der Zeit vergrößert hat.

 

Übergewicht durch Stress

Allgemein:

Neuere wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass das Gehirn aktiv Energie-Ressourcen aus dem Körper anfordert (mehr Informationen dazu finden Sie im Buch von Achim Peters „Das egoistische Gehirn: Warum unser Kopf Diäten sabotiert und gegen den eigenen Körper kämpft“).
Sie haben wahrscheinlich schon Bilder von unterernährten Kindern aus Afrika gesehen. Bei diesen Kindern ist der Kopf (das Gehirn) normal groß, während der Rest des Körpers (inklusiv der Organe) verkümmert ist.

In Stresssituationen benötigt der Körper - und vor allem das Gehirn - zusätzliche Energie. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Stress körperlich oder emotional ausgelöst wurde. Emotional ausgelöster Stress kann z.B. Wut, Ärger, Kummer, Sorgen, ein belastender Streit oder Ähnliches sein.

Um diese zusätzlich benötigte Energie aus den Fettreserven des Körpers abzurufen, benutzt das Gehirn das Hormon Cortisol. Cortisol spielt aber bei Stress auch noch eine andere Rolle: es hat eine dämpfende/hemmende Wirkung auf das Immunsystem.

In stressigen Zeiten ist ein andauernd hoher Wert von Cortisol vorhandenen, um die zusätzlich benötigte Energie zu erhalten. Dieser Umstand ist aber durch die daraus folgende andauernde Hemmung des Immunsystems ungünstig für den Körper.

In der Evolution haben sich mit der Zeit zwei unterschiedliche Arten von Menschen bezüglich eines lang anhaltenden dauerhaft hohen Cortisol-Wertes entwickelt:

  • Typ A:
    Bei diesen Menschen bleibt auch in einer lang anhaltenden Stressphase der Cortisol-Wert konstant hoch. Die Anforderung der Energie aus den Fettreserven des Körpers durch das Gehirn funktioniert weiterhin sehr gut. Daher sind diese Menschen meist schlank, aber ihr Körper (und somit auch ihr Immunsystem) ist durch den erhöhten Cortisol-Wert geschwächt.
    Erleiden sie einen Herzinfarkt, ist die Überlebenswahrscheinlichkeit eher gering.
  • Typ B:
    Bei diesen Menschen desensibilisiert sich nach einiger Zeit ein hoher Cortisol-Wert, d.h. auch wenn der Stress gleich bleibt, verringert sich mit der Zeit der Cortisol-Wert. Das ist die für den Körper „gesündere“ Variente, da dabei das Immunsystem nicht geschwächt wird.
    Der Nachteil dieser Variante ist aber, dass jetzt die aktive Energie-Anforderung des Gehirns nicht mehr so gut funktioniert. Das Gehirn benötigt jedoch die Energie, daher schaltet das Gehirn auf einen anderen Versorgungsmodus um: es signalisiert einen erhöhten Nahrungsbedarf und fordert seinen Besitzer auf, mehr zu essen, damit sich stets ausreichend Energie in der Blutbahn befindet. Bei Energie-Bedarf wird also nicht auf die vorhandenen Reserven aus den Fettdepots zurückgegriffen, sondern die Energie muss immer durch neue Nahrung in den Blutkreislauf kommen.
    Diese Menschen nehmen bei Stress zu, dafür ist ihre Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Herzinfarkt eher hoch.

Sehr oft kann man bei Menschen, die längere Zeit arbeitslos sind, sehen, dass diese immer dicker werden. Oft rümpft man über diese Menschen die Nase und wirft ihnen Faulheit vor.

Viele dieser Menschen haben jedoch sehr viele Sorgen. Fragen wie z.B.

  • „werde ich wieder eine Arbeit bekommen“
  • „reicht das Geld bis zum Monatsende“
  • „die anderen haben doch auch eine Arbeit, was stimmt mit mir nicht“

und ähnliche Fragen, bescheren ihnen einen sehr hohen emotionalen Stresspegel. Gehören diese Menschen jetzt der Gruppe Typ B an, dann verursacht das Gehirn einen großen Drang zu essen und zu naschen - einen Drang, der mit Willenskraft nicht unterdrückt werden kann.

Sind Sie betroffen?

Wenn Stress verantwortlich für Übergewicht ist, gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Stress und Übergewicht und dem Drang zu essen.
Daher sollten Sie sich fragen:

  • begann das Übergewicht in einer stressigen Zeit?
  • ist der Drang zu essen stärker, je mehr Stress Sie haben?
  • können Sie in Zeiten ohne Stress leichter abnehmen?

Treffen diese Punkte auf Sie zu, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Übergewicht eine Folge von Stress ist.

 

Claus Rammig

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